Antwort auf die gestellte Frage
Welche unterschiedliche Systeme gibt es?
Man unterscheidet zwischen netzgekoppelten Systemen und Inselanlagen.
Photovoltaik-Inselanlagen haben eine netzferne Stromversorgung
(Inselsystem, Inselanlage). Merkmal einer netzfernen Stromversorgung ist
das Fehlen einer Verbindung zu einem übergeordneten Energieverbundnetz
(z.B. dem öffentlichen Stromnetz). Die einzelnen Komponenten der Anlage
müssen entsprechend dem vorliegenden Lastprofil der elektrischen
Verbraucher aufeinander abgestimmt sein, um einen hohen Nutzungsgrad zu
gewährleisten.
Inselsysteme können nur die Energie liefern, die von
den Solarmodulen und den integrierten elektrischen Speichern
(Akkumulatoren, Batterien) bereitgestellt wird. Inselsysteme sind
Lösungen zur Energieversorgung, wenn kein Netzanschluss vorhanden ist,
z.B. bei Parkscheinautomaten, Ferienhäusern und -hütten, Häuser in
Schrebergärten.
Bei netzgekoppelten Photovoltaik-Anlagen kann durch die Verbindung zu einem großen Verbundnetz (z.B. das öffentlichen Stromnetz) kann sichergestellt werden, das zu jedem Zeitpunkt genügend Verbraucher vorhanden sind, die den Solarstrom sofort nutzen können. Eine Zwischenspeicherung, Pufferung ist dabei unnötig. Diese Betriebsart nennt man auch Netzparallelbetrieb. Eine Anlage ohne Netzkoppelung bezeichnet man als Inselsystem bzw. Inselanlage.
Zuletzt aktualisiert am 24.02.2010 von Photovoltaik-Redaktion.



